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Infrarotheizung

Konvektions- vs. Infrarotheizung

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Infrarotheizung - Cover

Konvektions-Heizung
vs. Wärmestrahlungs-Heizung

Wirkung und Ergebnis einer Wärmespeicherung

Wärmebildaufnahme eines Raumes der mit einem konventionellen Heizkörper ausgestattet ist. Der Heizkörper ist warm, aber die Wände und der Fußboden bleiben kalt!

Thermografieaufnahme Bild-1

Hier ist sichtbar, wenn ein Raum mit einer Wärmestrahlungsheizung beheizt wird, dass sich die Wärme im Raum sowie in der Umfassungshülle (Wände, Fußboden, Decke) speichert. Auch eine Raumlüftung würde diesen positiven Effekt nicht wesentlich verändern!

Thermografieaufnahme Bild-2

Somit ist es möglich, im Altbau bis zu 70% gegenüber konventionellen Heizsystemen (Gas-/Öl- Heizung mit Heizkörpern etc., bzw. Nachtstromspeicheröfen) und im Neubau bis zu 50% an Heizenergie, mit entsprechender Energiekosten- sowie CO2- Reduzierung einzusparen. Schimmelbildung ist wie bei Konvektionsheizungen nicht möglich, da mit warmen Wänden, bzw. trockener Bausubstanz, Schimmel erst gar nicht entstehen kann!

Die physikalischen Besonderheiten beider Heizsysteme

Die physikalischen Grundlagen beider Heizsysteme sind völlig verschieden. Während bei der Konvektionsheizung (Luftheizung) zum Wärmetransport die Wärmeströmung von warmer Luft wirksam wird (das ist Thermodynamik), vollzieht sich bei einer Strahlungsheizung der Wärmetransport ohne irgendein Transportmedium nur durch Wärmestrahlung (das aber ist dann Quantenmechanik).

Die Wärmestrahlung ist physikalisch, somit etwas ganz anderes als die Wärmeströmung. Die Strahlungsgesetze lassen sich nicht aus der klassischen Physik (Thermodynamik) herleiten, sondern erfordern die Annahme einer Absorption und Emission elektromagnetischer Strahlungsenergie durch den Schwarzen Strahler in Energiequanten. Diese Annahme gab den Anstoß zur Entwicklung der Quantentheorie. Es musste damit von Max Planck ein radikaler Bruch mit den Vorstellungen der klassischen Wärmelehre vollzogen werden.

Somit lässt sich Strahlung auch nicht mit den Mitteln der klassischen Wärmelehre, die mit Temperaturdifferenzen operiert (1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik), beschreiben. Das Phänomen Strahlung ist ja durch die Sonne recht geläufig.


Fazit:
Wärmestrahlung erwärmt keine Luft, sondern nur feste und flüssige Körper. Die Raumluft ist durchlässig für Wärmestrahlen (diatherm) und bleibt deswegen kühl und angenehm.

Da die Temperaturen der Raumumfassungsflächen deshalb höher sind als die Lufttemperatur, entsteht auch kein Schimmelpilz – feuchte Luft kondensiert nur bei Abkühlung (das Schimmelpilz-Dilemma entsteht insofern nur bei einer Konvektionsheizung).

Quelle: Auszüge aus der Zeitschrift „raum & zeit 144/2006, Heizen wie die Sonne“
von Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Nürnberg.

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